12.11.11

Mord am Martinstag

So fanden wir ihn heute Morgen. Herr W. Eckmann hatte keine Chance und er muss seinen Mörder gut gekannt haben. Darauf deuten die fehlenden Kampfspuren hin. Damit es keinen weiteren Ärger gibt haben wir die Leiche dann schnell verschwinden lassen.

3.11.11

Weltall-gäuer?


Als ich gerade im Fernsehen Werbung für Ofenkäse sah, kam mir so ein Gedanke, als hätte ich dieses Bild schon irgendwo einmal gesehen. Und richtig, eine kurze Recherche genügte, und schon war klar, warum sich hier eine Assoziation einstellte. Das links ist übrigens der Käse und rechts das Alien-Ei. Ich bin mir nur nicht sicher, ob ich dieses Bild jemals wieder aus dem Kopf bekomme, wie aus dem appetitlichen Käse ein Facehugger springt.

30.10.11

Zukunftsaussichten

Schon mal ans Alter gedacht? Nein, ich meine nicht Versorgungslücke oder Riesterrente sondern ganz pragmatisch an die Zeit, wenn die Beine mal nicht mehr so wollen. Für mich steht auf jeden Fall fest: Ich nehme nicht den Aldi-Rollator sondern das, was die nächsten 30 Jahre Forschung aus diesem Ding im Video dann gemacht haben.

29.10.11

Erinnerungen an Halloween

 

Gerade beim Aushöhlen eines Kürbisses erinnerte ich mich an einen tollen Kürbisschnitz-Abend vor 15 Jahren in Minneapolis, und tatsächlich habe ich auch noch ein Foto von den Ergebnissen gefunden. Der vierte von Rechts ist meiner gewesen. Alle landeten sie dann in unseren verschiedenen Appartments und erleuchteten die dunklen Herbstabende. Ein paar Wochen später erfuhren wir auch, was aus den Kürbissen wird, wenn man sie nicht rechtzeitig wegwirft. Tripti und Ihre Mitbewohnerinnen hatten den Kürbis auf dem Kühlschrank stehen lassen und waren ein paar Tage weg gefahren. Als sie wieder kamen, hatte sich die untere Hälfte des Kürbis in eine graue, stinkende Matschpfütze verwandelt.

23.10.11

Mal wieder ein Gesicht


Ich habe mal wieder ein Gesicht auf einem Alltagsgegenstand gefunden. Diesmal ist es ein kleiner Karteikasten für die Schule, der hier ganz freundlich in die Gegend lächelt. Der lachende Mund entsteht durch den Deckel, der sich über eine kleine Mulde an der Front wölbt, in welche die Finger zum Öffnen eingreifen. Schule soll wohl Spaß machen...

16.10.11

Sonnenflecken

VersuchsaufbauSonnenflecken
Ich habe ein interessantes Buch gekauft. Es heißt "50 Dangerous Things you should let your Children do". Leider gibt es das nur auf Englisch im Moment, was andererseits gut ist, sonst kämen die Kinder noch auf die Idee, dass sie die darin beschriebenen Dinge einfach alleine tun sollten. An vielen Stellen merkt man auch, dass es in Amerika geschrieben wurde, denn es gibt offensichtlich Dinge, die unsere Kinder auf jeden Fall tun aber amerikanische Kinder nicht (z. B. zu Fuß zur Schule gehen oder einen Purzelbaum machen). Viktoria und die beste Ehefrau von allen waren gemeinsam zum Shoppen aus dem Haus und bei dem gnadenlos guten Wetter kamen Oskar und ich auf die Idee ein Experiment aus dem Buch zu probieren. Und zwar wollten wir Sonnenflecken beobachten. Das geschieht mit einem Fernglas und dem abgebildeten Aufbau aus einem alten Pappkarton. Man richtet das Fernglas genau auf die Sonne aus und kann dann in einigem Abstand hinter den Okularen die vergrößerte Sonnenscheibe auf einem Blatt Papier fokussieren. Wir haben tatsächlich drei Sonnenflecken entdeckt. Auf dem Foto sind sie weniger deutlich zu erkennen als in Natura. Auf jeden Fall war das ein spannender Nachmittag und auch für Erwachsene richtig interessant.

13.10.11

Frauen


Als Antwort auf einen kürzlich gesehenen Versuch der Einordnung von Männern in Mengenlehre habe ich diese Grafik entworfen. Nur leider fällt mir partout nicht ein, wie das Wesen aus der Schnittmenge aller Eigenschaften heißen sollte. Gibt es überhaupt Frauen, die schön, schlau und nett sind (außer meiner Ehefrau)? Vielleicht hat ja jemand eine Idee.

7.8.11

Vergessenes Design

Ich bin heute auf etwas interessantes gestoßen. Auf der Suche nach aktuellen Nachrichten zu Drohnen kam ich zu dieser Meldung. Darin geht es um ein Uni-Projekt, dass eine Drohne komplett und in Rekordzeit konstruiert und mit einem 3D-Drucker ausgedruckt, zusammengebaut und getestet hat. In dem zugehörigen Video wurde erwähnt und gezeigt, dass die Konstrukteure ein "geodätisches" Design für den Rumpf gewählt hatten, weil dieser bei geringem Gewicht eine hohe Stabilität gewährleistet. Im Video sieht man auch deutlich, wie ungewöhnlich die Verstärkungen im Inneren des Rumpfes verlaufen.
Darüber wollte ich mehr wissen und so stieß ich auf den englischen Konstrukteur Barnes Wallis, der im zweiten Weltkrieg für Vickers mehrere Flugzeuge mit dieser Rumpfkonstruktion entwickelt hat. Der hat auch noch andere merkwürdige Dinge entwickelt, wie z. B. die "Bouncing Bombs" mit denen im zweiten Weltkrieg in Deutschland zwei Talsperren zerstört wurden. Was ich aber viel interessanter fand, war, dass er eigentlich mit der Konstruktion von Starrluftschiffen, also Zeppelinen angefangen hat. Dort hatte er auch schon mit geodätischen Prinzipen bei der Verspannung des Luftschiffrahmens gearbeitet. Für mich ist das mal wieder ein Hinweis darauf, dass die grundlegenden Innovationen für die Luftfahrzeugkonstruktion aus dem Luftschiffbau kamen. Seien es Materialien (Duraluminium) oder Konstruktionsprinzipien (Leichtbau, Nieten statt Schweißen).
Das geodätische Rumpfdesign jedenfalls ist eine Konstruktionsform, die bei modernen kommerziellen Flugzeugen nicht mehr angewendet wird. Obwohl das Verhältnis von Gewicht zu Stabilität sehr vorteilhaft ist, scheint die Konstruktion selber sehr kompliziert zu sein. Bei den heutigen Passagierflugzeugen ist es wichtig, dass diese über standardisiert herstellbare Rumpfsegmente verfügen. Bei einem geodätischen Design ist das sehr schwierig zu realisieren, denn die Lasten werden hier auf große Teile des Rumpfes abgetragen. Diese Lasten würden wohl über die Segmentgrenzen hinaus gehen und deren Stabilitätsrechnung komplizierter machen. Umso spannender finde ich es, wie mit neuen Fabrikationsmethoden (Lasersintern, Rapid Prototyping etc.) auch solche "vergessenen" Designs wieder entdeckt werden können.

19.7.11

Realsatire: Das Zehn-Minuten-Spiel

Also manchmal kommt es ja Schlag auf Schlag. Wer von Euch mehrere Kinder hat, kennt bestimmt diese Situationen, in denen man einfach mal seine Ruhe haben will und dann so doofe Wettbewerbe ausruft, wo man den Kindern Wetten anbietet, dass sie keine 10 Sekunden ruhig sitzen können. Ich denke, als gestresste Eltern kann man so was ja ab und zu mal machen. Was würdet ihr denn aber von einer offiziellen Veranstaltung der Stadt erwarten, bei denen die Kinder der arbeitenden Bevölkerung in den Sommerferien von pädagogisch geschulten Kräften betreut werden? Doch nicht sowas, oder? Falsch gedacht. Meine Kinder haben mir heute vom sogenannten "Zehn-Minuten-Spiel" berichtet. Bei diesem Spiel wird allen Kindern, die an der "Ferienspaß-Aktion" der Stadt teil nehmen, von den Betreuern eine Belohnung in Form von Gummibärchen versprochen, wenn sie zehn Minuten lang leise sind. Falls sie in dieser Zeit doch reden oder andere Geräusche machen, müssen sie den Raum verlassen. Ich dachte ich fasse es nicht. Da verkommt ja diese Maßnahme zur reinen Kinderaufbewahrung. Warum sperren sie die Kleinen nicht gleich in eine große Gummizelle und machen das Licht aus. Da könnten die sich noch die Kohle für die Betreuer und das Bastelmaterial sparen. Und es ist ja nicht so, dass diese Veranstaltung gratis wäre...

18.7.11

Kinderkram?

Beim Auslosen der Elternabendteilnahme (3. Klasse) hatte ich verloren und musste hin gehen. Da die beiden Lehrerinnen das Mitteilungsbedürfnis der Eltern (bzw. Mütter) jedoch bei den vergangenen Terminen immer ziemlich gut im Griff hatten, bestand Hoffnung, dass ich in unter zwei Stunden wieder zu Hause sein könnte. Aber dann kam der Knaller des Abends. Die Lehrer kamen allen Ernstes mit dem Vorschlag, die Kinder könnten doch eine fünftägige Projektwoche zum Thema "Sterben und Tod" absolvieren. Ich war wie vom Donner gerührt. Das konnte doch wohl nicht wahr sein. Die Kinder sind acht und neun Jahre alt. Warum um Himmels Willen sollten die sich mit so einem Thema beschäftigen? Noch bitterer wurde es allerdings als sich erster Beifall regte und einige der "engagierten" Mütter begannen, das gut zu finden. Ich fühlte, dass wir ruckzuck in dieses bescheuerte Thema rein rutschen würden, wenn keiner was sagte. Aber ohne mich, bzw. meine Tochter. Ich meldete mich zu Wort und beschrieb erst einmal ausführlich wie furchtbar ich alleine diese Idee fände, dass sich kleine Kinder eine ganze Woche lang mit Themen wie "Trauern und trösten, letzte Wünsche, unheilbare Krankheiten" usw. beschäftigen sollten. Ich hatte die Rechnung jedoch ohne die Übermütter gemacht. "Es wäre nur gut, wenn die Kinder sich beizeiten mal damit befassen würden und umso besser, wenn das die Hospizgruppe (die die Projektwoche durchführen würde) übernähme."
Daher wehte also der Wind. Anstatt sich selber mal in die Pflicht zu nehmen, wollten sich hier die Eltern vor einem unangenehmen Thema drücken. Die Lehrerinnen sagten, dass es nur die Klasse als Ganzes machen würde, oder keiner, worauf ich sofort in den Raum warf "Dann also keiner", was mir einige böse Blicke der Übermütter einbracht, aber das war mir egal. Schlimm nur, dass ich der einzige blieb, der in der Runde den Mund aufmachte. Als der Elternabend vorbei war, kamen noch einige andere Eltern zu mir und dankten mir, dass ich was gesagt hätte.

28.11.10

Retrogeek


Ich lese gerade "Extraleben" von Constantin Gillies (habe ich zum Geburtstag bekommen). Ein cooler Roman für mich, weil die Protagonisten anscheinend eine ähnliche Lebensgeschichte wie ich haben. Sehr detailverliebt noch dazu. Z. B. wird beschrieben, dass sie "Doom 2" noch auf den fünf Original 3,5 Zoll-Disketten haben. Daraufhin fiel mir eine alte Kiste ein, in der ich noch solche Relikte aufbewahre und siehe da, gleich neben zwei Zip-Disks (wer weiß noch, was das war) fand ich die vier 3,5 Zoll-Disketten auf die das erste "Doom" gepasst hat, das wir als Werkstudenten so 1993/94 immer gespielt haben. Natürlich nur als "Sicherheitskopie".

22.11.10

Komische Kunden, eine Realsatire

Ich biete meine bescheidenen Zeichenkünste auch kostenpflichtig an. Das Geschäft mit der über das Internet hereinscheienden Laufkundschaft ist jedoch nicht immer einfach. So auch bei diesem Kunden, nennen wir Ihn Herrn H., der eine Schlachterei betreibt. Er interessierte sich für ein Maskotchen für sein Geschäft. Es sollte ein fröhliches Schwein sein. Hier mein erster Entwurf:

Kommentar des Kunden: "... alle Mitarbeiter sagen der schaut frech aus er lacht etwas gehessig." (Originalzitat). Ich ahne Arges, bin aber bereit, nachzubessern. Hier mein zweiter Entwurf:

Kommentar des Kunden: "...vielleicht die Mütze ein wenig runder oder die Ohren. Vom ding her sieht er gut aus. Nur unseren Mitarbeitern ist er noch nicht fröhlich genug." (Originalzitat). Ich weise darauf hin, dass runde Ohren ein Merkmal von Bären sind, bitte ihn etwas spezifischer bei den Änderungswünschen zu werden und sende Entwurf Nummer 3:

Ahnend, dass das eine längere Geschichte werden könnte, kündige ich an, dass ab jetzt jeder weiter Entwurf kostenpflichtig sein wird. Ergebnis: Der Kunde lässt nichts mehr von sich hören.

Weihnachtszeit!


Ich schreibe das mal in mein Blog, damit ich es nicht vergesse: Plätzchenbacken mit kleinen Kindern ist die Hölle! Zum Glück gibt es am Ende Plätzchen, das versüßt die Sache etwas. Aber das ewige Gezanke, wer was machen darf, ist nicht zum Aushalten. Für nächstes Jahr haben wir uns deswegen überlegt, dass jedes Kind eine Sorte Plätzchen ganz alleine von vorne bis hinten anfertigen darf. Dann wäre das wenigstens erledigt. Anbei übrigens ein Foto von unserer diesjährigen Kollektion (von oben links: Bethmännchen, Liebesgrübchen, Mandeltaler, Schokocrossies, Butterplätzchen und Schneeflocken).

6.11.10

Karikaturen jetzt getrennt

Karikaturen von mir können jetzt wahlweise bei http://topspion.blogger.de oder http://topspion.blogspot.com angesehen werden. Mal sehen, welche Seite in Zukunft mehr Zugriffe hat.

23.10.10

Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm

Nachdem ich hier ja schon einige Beispiele für Zeichnungen von mir gepostet habe, kommt nun auch mal der Rest der Familie dran. Der Beste Sohn Von Allen (6 J.)rief mich neulich in sein Zimmer, um mir sein neuestes Werk zu präsentieren: "Papa, welchen von Star Wars habe ich hier gezeichnet?" Bevor ich hin schaute war ich einigermaßen skeptisch, hatte der Beste Sohn Von Allen bisher doch eher dem impressionistisch-minimalistischen Stil gehuldigt. Doch wie das hier abgebildete Beispiel zeigt, ist das durchaus ein vielversprechendes Ergebnis. Wer weiß nicht, wer hier abgebildet sein soll?

22.9.10

Sachen gibt's...

Ihr kennt das ja vielleicht. Man vertippt sich bei einer Webadresse und schwupps, sieht man trotzdem eine Seite mit Werbung und einer Menge Links, die ein ähnliches Thema haben, wie die ursprünglich gewollte Website (klickt man jetzt auf einen der Links, landet man auf einer Seite mit noch mehr links, jedenfalls meistens). Normalerweise ignoriere ich diese Seite ("Pech gehabt") und gebe die richtige Adresse nochmal ein. Heute aber blieb mein Blick auf einer Adresse hängen und da staunte ich erstmal: http://www.grulms.de ist ein Hersteller und Anbietern von Tampondruckmaschinen. Ich dachte, ich lese nicht richtig. Was um alles in der Welt druckt man auf Tampons? Gebrauchsanweisungen? Werbung? Richtungspfeile? Waren die nicht immer einfach weiß?




(Okay, also um das mal richtig zu stellen: Hier wird nicht auf Tampons sondern mit Tampons gedruckt :-))

13.9.10

Biologie mal anders

In einem Gespräch mit der Besten Tochter Von Allen ging es um Getreidearten und was man mit Getreide alles macht (übrigens gehört der Mais jetzt in der Schule dazu, das war zu meiner Grundschulzeit noch nicht so, da haben wir höchstens mal über Hirse gesprochen). Unweigerlich kamen wir auch zur Brotherstellung. Der Beste Sohn Von Allen war der Meinung, dass auch Hefe eine Getreideart sei. Als ich den beiden die Gasentwicklung bei der Gärung erklärte schlossen sie nach kurzem Nachdenken sofort:
"Also die Hefe pupst in unser Brot!"